Grußwort der Europaparlamentsabgeordneten Martina Werner

Viele von uns haben schon einmal einen Erste Hilfe Kurs besucht, die meisten vermutlich zur Erlangung des Führerscheins. Wir haben dort alle wichtigen Verhaltensregeln und Handgriffe gelernt, um ein guter Ersthelfer zu sein. Doch kommen wir in die Situation aktiv Ersthelfer zu sein, insbesondere dann, wenn eine Herzdruckmassage nötig ist, haben viele von uns Angst etwas falsch zu machen – oft ist der letzte Erste Hilfe Kurs einige Jahre her.

 

Dabei sollte jedem von uns klar sein: Jede Minute zählt und jede Hilfe ist besser als gar keine Hilfe! Das Projekt „Kassel schockt" des Arbeiter-Samariter-Bundes will möglichen Ersthelfern die Angst vor einer Herzdruckmassage nehmen und somit die Soforthilfe verbessern. Denn noch immer ist der plötzliche Herztod die häufigste Todesursache in Deutschland. Im Großraum Kassel sterben jährlich bis zu 1.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod.

 

„Kassel schockt" soll die Ersthelfer mit einer App auf dem Smartphone bei den Erstmaßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes unterstützen. Diese App gibt Ersthelfern eine genaue Anleitung zur Herzdruckmassage, hilft durch GPS-Ortung beim Absetzen des Notrufes und zeigt den nächstgelegenen öffentlich zugänglichen Automatisierten Externen Defibrillator (AED).

 

„Kassel schockt" - Helfen Sie mit, damit anderen rechtzeitig geholfen wird!

 

 

Die offizielle Kennzeichnung für AED-Geräte (Defis)

AED bzw. Defibrilator Hinweis-Zeichen

Dieses Zeichen weist auf einen öffentlich zugänglichen Defibrillator hin.

Wenn Sie AED-Geräte im Großraum Kassel sehen, die noch nicht bei KASSEL SCHOCKT registriert sind, würden wir uns sehr über eine kurze Mitteilung unter info(at)kassel-schockt.de freuen.
Alternativ können Sie das AED-Gerät hier online melden.